Nicht jeder Betrieb trägt eine Kantine, aber jeder Betrieb hat Pausen. Ein Automat schließt diese Lücke — und ist häufig der Unterschied zwischen „alle fahren zum Bäcker" und „alle bleiben da".
Die Snackautomaten-Reihe staffelt sich in drei Größen:
| Modell | Breite | Auswahlen | Energie (Kat. 2) |
|---|---|---|---|
| 6er | 830 mm | bis 42 | 629 kWh/Jahr |
| 8er | 980 mm | bis 56 | 681 kWh/Jahr |
| 10er | 1.125 mm | bis 70 | 694 kWh/Jahr |
Alle mit sechs Etagen (max. sieben), Kühlung von +2 bis +18 °C.
Die Faustregel: Bis etwa 30 Beschäftigte reicht der 6er. Zwischen 30 und 100 ist der 8er die übliche Wahl. Ab 100 oder im Schichtbetrieb der 10er.
Das Argument für den größeren: Zwischen dem 6er und dem 10er liegen nur 65 kWh im Jahr — bei 28 zusätzlichen Auswahlen. Pro Auswahl ist die große Maschine deutlich sparsamer, und sie muss seltener nachgefüllt werden. Wenn die Wand 1.125 Millimeter hergibt, ist der 10er fast immer die wirtschaftlichere Entscheidung.
Kaum ein Standort bleibt bei einem Gerät. Erst kommen Snacks, dann Getränke, dann Kaffee. Genau darauf sollten Sie die erste Maschine auslegen.
Geräte mit Touchscreen steuern bis zu vier Slave-Automaten, Geräte mit Tastenfeld nur eines. Der Kunde wählt an einem Display, bezahlt einmal und bekommt Snack, Getränk und Kaffee aus verschiedenen Geräten. Das spart Terminalkosten und hebt den durchschnittlichen Bon, weil der zweite Artikel keinen zweiten Bezahlvorgang mehr kostet.
Nachrüsten geht nicht — die Haupteinheit müsste getauscht werden.
Bei den Kaffeeautomaten gibt es ein Tauschgeschäft, das gern übersehen wird. Die Espresso-Ausführung bringt Bohnenbehälter und professionelles Mahlwerk mit, dafür sechs Zutatenbehälter. Die Instant-Ausführung hat acht Behälter — zwei mehr Getränkevarianten, dafür kein Mahlwerk.
Sie kaufen also entweder Kaffeequalität oder Auswahl. Wo der Kaffee das Aushängeschild ist — Kanzleien, Praxen, Empfangsbereiche mit Publikumsverkehr — lohnt der Espresso. Wo Vielfalt und geringer Wartungsaufwand zählen, der Instant.
Beide arbeiten mit einem 18,5-Zoll-Touchdisplay, das auch für Rollstuhlfahrende und Kinder erreichbar gestaltet ist, und lassen sich für bis zu drei Zahlungssysteme parallel vorbereiten.
Werkstätten, Produktionshallen, Lager und Tiefgaragen sind im Winter kalt. Dafür gibt es Geräte mit einer Heizfunktion, die die Kühltechnik vor dem Einfrieren schützt. Der Automat lässt sich damit auch in unbeheizten Räumen ganzjährig betreiben.
Für Theken, Empfangsbereiche und kleine Pausenräume gibt es Tischgeräte mit 16 Auswahlen — ungekühlt für Snacks, gekühlt für Getränke oder als Kaffeemaschine. Bei den gekühlten entscheidet die Produkthöhe: Die höhere Ausführung nimmt Artikel bis 230 Millimeter auf, etwa Proteingetränke und 0,5-Liter-Flaschen.
Als Orientierung: bis etwa 30 Beschäftigte der 6er mit 42 Auswahlen, bis 100 der 8er mit 56, darüber oder im Schichtbetrieb der 10er mit 70 Auswahlen.
Meist ja. Zwischen dem kleinsten und dem größten Snackautomaten liegen 65 kWh Mehrverbrauch im Jahr bei 28 zusätzlichen Auswahlen — pro Auswahl ist das große Gerät sparsamer.
Die Espresso-Ausführung mahlt frisch und hat sechs Zutatenbehälter, die Instant-Ausführung acht. Sie tauschen zwei Getränkevarianten gegen frisch gemahlenen Kaffee.
Stand: August 2026. Technische Angaben nach Herstellerunterlagen von SandenVendo und OPROO. Bei Fragen zu Ihrem Standort beraten wir Sie persönlich.
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