Was bringt ein Verkaufsautomat an Ihrem Standort? Tragen Sie Umsatz, Aufschlag, Fixkosten und Investition ein.
Sie sehen sofort Rohertrag, Reingewinn und wann sich das Gerät bezahlt macht.
Überschlagen Sie Rohertrag, Reingewinn und Amortisation für einen Automaten an Ihrem Standort.
Umsatz brutto eintragen, alle Ergebnisse netto – frei anpassbar.
Erwarteter Bruttoumsatz je Tag am Standort.
Aufschlag = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Einkaufspreis. 80 % heißt: Ware für 1 € wird für 1,80 € verkauft.
Strom, Standortmiete/Provision, Wartung.
Gerät inkl. Zahlungssystem, Lieferung & Aufstellung.
Nettowerte auf Basis einer MwSt.-Mischkalkulation (50 % @ 7 %, 50 % @ 19 %). Alle Angaben überschlägig und standortabhängig. Keine Ertragszusage.
Im Finanzierungsrechner sehen Sie die geschätzte Monatsrate für Leasing und Mietkauf, mit Laufzeiten von 24 bis 60 Monaten.
Der Rechner geht in vier Schritten vor. Aus dem täglichen Bruttoumsatz wird der Monatsumsatz gebildet und die Umsatzsteuer herausgerechnet. Vom Nettoumsatz wird über den Aufschlag der Wareneinsatz abgeleitet. Was bleibt, ist der Rohertrag. Davon gehen die Fixkosten ab, und es ergibt sich der monatliche Reingewinn. Die Investition geteilt durch diesen Reingewinn ergibt die Amortisationszeit.
Die wichtigste Größe ist dabei der Wareneinsatz. Genau er fehlt in vielen Beispielrechnungen, die im Netz kursieren: Dort wird vom Umsatz nur der Strom abgezogen und der Rest als Gewinn ausgewiesen. Bei 80 Prozent Aufschlag sind aber rund 56 Prozent des Nettoumsatzes Ware. Wer sie vergisst, überschätzt seinen Gewinn um ein Vielfaches.
Beide Begriffe werden ständig verwechselt, und die Verwechslung ist teuer.
Der Aufschlag rechnet vom Einkaufspreis aus, die Marge vom Verkaufspreis.
Ein Beispiel: Sie kaufen einen Riegel für 1,00 Euro und verkaufen ihn für 1,80 Euro. Das sind 80 Prozent Aufschlag, aber nur rund 44 Prozent Marge. Der Rechner erwartet den Aufschlag. Wer stattdessen 80 als Marge versteht und einträgt, bekommt ein Ergebnis, das deutlich zu optimistisch ist.
Drei Dinge bleiben bewusst außen vor, weil sie zu stark vom Einzelfall abhängen. Ihre eigene Arbeitszeit für Befüllung, Fahrten und Abrechnung ist nicht abgezogen, solange Sie sie nicht selbst als Fixkosten eintragen. Steuern auf den Gewinn sind nicht berücksichtigt.
Und Reparaturen über die Wartung hinaus lassen sich vorab nicht seriös beziffern.
Das Ergebnis ist deshalb eine Größenordnung für die Entscheidung, keine Ertragszusage. Für einen konkreten Standort rechnen wir das auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen durch.
Nach unserer Erfahrung sind es fast immer dieselben drei Punkte. Der Wareneinsatz wird vergessen oder zu niedrig angesetzt. Die erwartete Frequenz wird aus dem Bauch geschätzt statt am Standort gezählt. Und die Fixkosten werden auf Strom reduziert, während Wartung, Telemetrie und eine mögliche Standortprovision unter den Tisch fallen.
Ein guter Standort hat ausreichend Frequenz, ist sichtbar und gut erreichbar, und das Sortiment passt zur Zielgruppe. Mehr zu Standort & Sortiment im FAQ →
Der Aufschlag bezieht sich auf den Einkaufspreis, die Marge auf den Verkaufspreis. Ware für 1 Euro, verkauft für 1,80 Euro, bedeutet 80 Prozent Aufschlag, aber rund 44 Prozent Marge. Der Rechner arbeitet mit dem Aufschlag. Wer hier die Marge einträgt, rechnet sich deutlich reicher, als er ist.
Weil der Umsatz an der Klappe ein Bruttobetrag ist, die Umsatzsteuer aber durchlaufender Posten. Der Rechner unterstellt eine Mischung aus 7 und 19 Prozent zu gleichen Teilen, wie sie bei gemischtem Sortiment aus Lebensmitteln und Getränken üblich ist. Bei stark abweichendem Sortiment verschiebt sich das Ergebnis.
Nein. Befüllung, Fahrten, Reinigung und Abrechnung sind im Reingewinn nicht abgezogen, solange Sie sie nicht selbst in die Fixkosten einrechnen. Wer die eigene Zeit bewerten will, trägt sie als monatlichen Betrag bei den Fixkosten ein.
Strom, Wartung, SIM und Telemetrie sowie eine etwaige Standortmiete oder Umsatzbeteiligung. Wer mit Verderb oder Schwund rechnet, plant dafür sinnvollerweise ebenfalls einen Betrag ein.
Sie ist eine Momentaufnahme aus Ihren Eingaben: Investition geteilt durch monatlichen Reingewinn. Sie unterstellt gleichbleibenden Umsatz und blendet Zinsen, Steuern und spätere Reparaturen aus. Als Größenordnung taugt sie, als Zusage nicht.
Ausreichende Kundenfrequenz, gute Sichtbarkeit und Erreichbarkeit sowie ein Sortiment, das zur Zielgruppe vor Ort passt. Direkte Konkurrenz in unmittelbarer Nähe drückt den Absatz. Wir sehen uns Standort und Sortiment vorab gemeinsam mit Ihnen an.