Zu dieser Frage finden Sie im Netz viele konkrete Zahlen. Wir nennen bewusst keine, und das hat einen Grund: Umsatz und Gewinn hängen an Standort, Sortiment und Frequenz — nicht am Gerät. Wer Ihnen eine Monatssumme nennt, ohne Ihren Standort zu kennen, rät.
Was wir stattdessen liefern: den Rechenweg, mit dem Sie es für Ihren Fall selbst beantworten.
Tagesumsatz. Ihre Schätzung, konservativ angesetzt. Beobachten Sie den Standort, zählen Sie Passanten, rechnen Sie mit einer niedrigen Kaufquote.
Wareneinsatz. In der Praxis liegt er häufig bei etwa der Hälfte des Umsatzes. Der Rest deckt laufende Kosten und Gewinn. Bei kalkulierten Aufschlägen rechnen Sie mit Ihren tatsächlichen Einkaufspreisen.
Fixkosten. Strom, Zahlungsgebühren, gegebenenfalls SIM und Telemetrie, anteilige Wartung. Den Stromverbrauch kennen Sie vorab genau — er steht auf jeder Produktseite.
Investition. Kaufpreis oder, bei Finanzierung, die monatliche Rate.
Monatsumsatz netto = Tagesumsatz × 30 − Umsatzsteuer Wareneinsatz = Monatsumsatz ÷ (1 + Aufschlag) Rohertrag = Monatsumsatz − Wareneinsatz Reingewinn = Rohertrag − Fixkosten Amortisation = Investition ÷ Reingewinn
Unser Rentabilitätsrechner rechnet das mit Ihren Werten durch, inklusive gemischtem Steuersatz für Speisen und Getränke.
Der Verbrauch ist der einzige Kostenblock, den Sie vor dem Kauf exakt kennen:
| Gerät | Verbrauch pro Jahr |
|---|---|
| Ungekühlter Locker | 50 W Anschlussleistung |
| Snackautomat innen | 629–694 kWh |
| Snackautomat außen | 1.280–1.553 kWh |
| Getränkeautomat innen | 624–817 kWh |
| Getränkeautomat außen | 1.290–1.700 kWh |
| Schachtautomat | 507–577 kWh |
| Budget-Snackautomat | 444 kWh (Ecolabel B) |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Outdoor kostet ungefähr das Doppelte. Zweitens: Zwischen dem kleinsten und dem größten Snackautomaten liegen nur 65 kWh im Jahr — bei 28 zusätzlichen Auswahlen. Pro Auswahl ist die große Maschine deutlich sparsamer. Wenn die Stellfläche es hergibt, ist das große Gerät meist die wirtschaftlichere Wahl.
Die Nachfüllfahrt. Sie taucht in keiner Kalkulation auf, weil sie keine Rechnung erzeugt — aber sie kostet Zeit, und Zeit ist der knappste Posten im Automatengeschäft.
Rechnen Sie ehrlich: Wie lange brauchen Sie hin und zurück, wie oft im Monat? Bewerten Sie diese Stunden mit dem, was Ihre Zeit wert ist. Ein Standort, der pro Fahrt zwei Stunden kostet und 200 Euro Rohertrag im Monat bringt, ist keiner.
Genau hier zahlt sich Kapazität aus: Ein Gerät, das 564 statt 450 Produkte fasst, verlängert die Standzeit um rund ein Viertel. Bei wöchentlicher Anfahrt spart das über ein Jahr etliche Fahrten.
Damit es nicht nur nach Verkauf klingt — diese Konstellationen tragen selten:
Wenn ein Standort in diese Kategorien fällt, sagen wir das im Beratungsgespräch. Ein Automat, der nicht läuft, nutzt keinem von uns beiden.
Investition geteilt durch monatlichen Reingewinn. Der Reingewinn ergibt sich aus dem Nettoumsatz abzüglich Wareneinsatz und Fixkosten.
In der Praxis häufig etwa die Hälfte des Umsatzes. Der Rest deckt laufende Kosten und Gewinn.
Je nach Automatentyp 444 bis 1.700 kWh. Snackautomaten im Innenbereich liegen bei 629 bis 694 kWh, dieselben Geräte im Außenbereich bei 1.280 bis 1.553 kWh.
Stand: August 2026. Technische Angaben nach Herstellerunterlagen von SandenVendo und OPROO. Bei Fragen zu Ihrem Standort beraten wir Sie persönlich.
Ob einzelner Standort oder Multi-Standort-Setup: Wir beraten Sie ehrlich und melden uns zeitnah zurück.