Der Automat entscheidet über das Wie, der Standort über das Ob. Ein durchschnittliches Gerät an einer guten Lage schlägt das beste Gerät an einer schlechten — jedes Mal.
Drei Größen bestimmen, ob sich ein Platz rechnet:
Frequenz. Wie viele Menschen kommen täglich vorbei, und zwar regelmäßig? Ein Bürogebäude mit 80 Beschäftigten schlägt eine Durchgangsstraße mit 800 Passanten, weil dieselben Personen wiederkommen.
Verweildauer und Anlass. Menschen kaufen am Automaten, wenn sie warten, Pause machen oder unterwegs Hunger bekommen. Ein Ort, an dem niemand stehenbleibt, verkauft nichts.
Alternativlosigkeit. Der stärkste Faktor überhaupt. Ein Automat 50 Meter neben einem Supermarkt verkauft nur außerhalb dessen Öffnungszeiten. Steht dagegen im Umkreis von zehn Minuten nichts anderes, verkauft er den ganzen Tag.
Bevor Sie einen Standort annehmen, rechnen Sie ihn durch — nicht danach. Schätzen Sie den Tagesumsatz konservativ, ziehen Sie den Wareneinsatz ab (in der Praxis häufig etwa die Hälfte des Umsatzes), rechnen Sie Strom, Zahlungsgebühren und die Fahrtzeit zum Nachfüllen dagegen.
Unser Rentabilitätsrechner nimmt Ihnen die Arithmetik ab. Entscheidend sind nicht die Formeln, sondern ehrliche Annahmen.
Hier scheitern Projekte, nachdem alles andere geklärt war:
| Höhe | 1.830 mm (SandenVendo) bzw. 1.920 mm (OPROO), Tischgeräte 660–980 mm |
| Breite | 650–1.340 mm je nach Modell |
| Tiefe innen | 845–955 mm |
| Tiefe außen | 1.010 mm |
| Gewicht | 245–410 kg, Tischgeräte 35–85 kg |
| Strom | 220–240 V, normale Schuko-Steckdose |
| Leistung | 50 W (ungekühlter Locker) bis 750 W (Tiefkühlautomat) |
Ein Wasseranschluss ist nur bei Kaffeeautomaten mit Frischbrühsystem nötig. Alles andere braucht ausschließlich Strom.
Prüfen Sie zusätzlich den Anlieferweg: Türbreiten, Schwellen, Aufzugsmaße, Bodentragfähigkeit. Ein 410-Kilogramm-Gerät kommt nicht über eine Wendeltreppe.
Ein überdachter Eingangsbereich ist noch kein Innenraum. Entscheidend sind Schlagregen und Frost. Outdoor-Ausführungen bringen IP34-Regenschutz, Schutzdach, beheiztes beschlagfreies Glas und eine vandalismussichere Fronttür mit und arbeiten bis −15 °C Umgebungstemperatur.
Der Preis dafür ist der Verbrauch: Dieselbe Baureihe zieht innen 629 bis 694 kWh im Jahr, außen 1.280 bis 1.553. Scheibenheizung und Frostschutz laufen mit. Steht das Gerät wettergeschützt und frostfrei, nehmen Sie die Innenvariante.
Standortgeber interessiert nicht Ihr Geschäft, sondern ihr eigenes. Argumentieren Sie aus deren Sicht:
Klären Sie vorab, wer den Strom zahlt, wer haftet, wie lange die Vereinbarung läuft und was bei Kündigung passiert. Ein kurzer schriftlicher Standortvertrag erspart beiden Seiten den Streit.
Die Geräte bringen einiges mit: bruchsicheres, nano-beschichtetes Glas bei den PRO-Modellen, vandalismussichere Fronttüren bei den Outdoor-Ausführungen, codierte Schließsysteme als Option. Wichtiger als die Technik ist die Lage: Ein Automat im Blickfeld — an einer beleuchteten Stelle, in Sichtweite einer Kamera oder eines besetzten Raums — wird deutlich seltener angegangen.
Innengeräte brauchen 845 bis 955 mm, Outdoor-Ausführungen 1.010 mm. Die 165 mm Differenz entstehen durch Schutzdach und verstärkte Front.
Nein. Alle Geräte laufen an einer normalen Schuko-Steckdose mit 220 bis 240 V. Die Leistungsaufnahme reicht von 50 W beim ungekühlten Locker bis 750 W beim Tiefkühlautomaten.
Standgeräte wiegen 245 bis 410 kg, Tischgeräte 35 bis 85 kg. Bodentragfähigkeit und Anlieferweg sollten vorab geprüft werden.
Stand: August 2026. Technische Angaben nach Herstellerunterlagen von SandenVendo und OPROO. Bei Fragen zu Ihrem Standort beraten wir Sie persönlich.
Ob einzelner Standort oder Multi-Standort-Setup: Wir beraten Sie ehrlich und melden uns zeitnah zurück.